
London, DAPD. Weil die Krankenhäuser ausgelastet sind, könnten in London in Kürze potenziell lebensrettende Operationen bei Krebserkrankten bis auf Weiteres verschoben werden. Wie der „Guardian“ berichtet, erwäge der NHS diesen drastischen Schritt, „weil die Kliniken in der Hauptstadt überlastet sind mit Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind.“
Die Eingriffe, die dabei abgesagt werden, gehören demnach zur „Priorität zwei“, worunter OPs gefasst werden, die Experten zufolge innerhalb nächsten vier Wochen notwendig seien. Verschiebungen könnten dem Bericht zufolge dafür sorgen, dass sich der Zustand der Krebspatienten „verschlechtert oder sogar unbehandelbar“ werde.
Notwendig würden diese Überlegungen, weil den Krankenhäusern in London freie Intensivbetten fehlen, in denen sich die Patienten erholen müssen. Am Samstag registrierte Großbritannien 57.725 neue Infektionen und 445 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. (DAPD)
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