
Leipzig, Dresden, Berlin (ddp). Nach dem Verbot von Demonstrationen sogenannter Querdenker in Leipzig ist es in der Innenstadt laut Polizei zunächst ruhig geblieben. Die Polizei hatte zuvor dort Wasserwerfer sichtbar positioniert und Bilder davon auch im Internet verbreitet. Starke Einsatzkräfte sowie Polizeihubschrauber waren am Nachmittag vor Ort. Die Polizei bestätigte auch, dass ein Bus, der sich offensichtlich auf dem Weg zu der verbotenen Kundgebung von Gegnern der staatlichen Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie befand, außerhalb von Leipzig gestoppt worden sei. Gegen den Fahrer und 30 Fahrgäste seien Anzeigen erstattet worden. Zudem habe es im Vorfeld eine Gefährderansprache bei dem Inhaber eines Busunternehmens aus dem Vogtland gegeben. Die Stadt Leipzig hatte für das gesamte Stadtgebiet ein Versammlungsverbot für nicht zuvor angemeldete Kundgebungen erlassen. Auch in Dresden und in Berlin, wo ebenfalls Kundgebungen geplant waren, blieb es offensichtlich zunächst ruhig. (ddp)
© deutschland.de, 200-33/12

