
München (ddp). In Bayern werden wegen der Corona-Krise die Intensivbetten knapp. Mehrere Landkreise meldeten am Mittag kein einziges freies Intensivbett mehr. Das geht aus dem deutschlandweiten DIVI-Register hervor. Null freie Betten gab es demnach in den Landkreisen Würzburg, Landshut, Regen, Aichach-Friedberg, Donau-Ries, Altötting und Fürstenfeldbruck. Mehrere andere Kommunen meldeten nur noch ein bis zwei freie Intensivbetten. Wenn in einem Landkreis keine Betten mehr frei sind, bedeutet dies allerdings nicht, dass keine Behandlung mehr möglich ist. Aber neue Intensivpatienten müssen dann zum Teil über weite Entfernungen in andere Krankenhäuser gebracht werden. Bayernweit sind laut Intensivregister aktuell noch gut 13 Prozent der gut 3400 Intensivbetten frei, vergleichbar mit dem benachbarten Baden-Württemberg. (ddp)
© deutschland.de, 200-33/12

