
Kiel (ddp) – In einer Pilotphase sind schleswig-holsteinische Polizisten mittlerweile mit 1000 speziell programmierten Smartphones im Einsatz. Hinter dem Projekt „Ultramobile Polizeiarbeit“ stehe so etwas wie eine kleine Revolution, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Mittwoch in Kiel. „Wir wollen nämlich nicht nur schicke Handys verteilen, sondern die Arbeit unserer Einsatzkräfte spürbar verbessern und erleichtern.“ Mit den Smartphones würden Arbeitsschritte vereinfacht und die Beamten bekämen bessere Ermittlungsmöglichkeiten im Einsatz. Zum Beispiel prüft eine App Dokumente auf Echtheit.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte die Ministerin. Noch liefen nicht alle Programme perfekt, aber die Pilotphase sei ja gerade dafür gedacht, Probleme zu erkennen und zu lösen. „Wir wollen ganz sichergehen, dass die Anwendungen nicht nur funktionieren, sondern dass auch die Sicherheit der Daten unserer Bürgerinnen und Bürger in jedem denkbaren Fall gewährleistet wird“, sagte Sütterlin-Waack. Sie hofft auf Haushaltsmittel für 1000 weitere Geräte im nächsten Jahr.
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