Bund-Länder-Schalte: Diese Maßnahmen wurden beschlossen

Ökonom zu Ergebnissen des Corona-Gipfels: "Unsicherheit weiter verlängert"

Berlin (ddp) – Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beraten jetzt schon fast 6 Stunden. Laut ddp- und dpa-Informationen geht es seit mehr als 2 Stunden um die Schulen. Gleich soll die Pressekonferenz starten. Diese Beschlüsse sind bislang bekannt geworden:

  • Härtere Regeln für den Einzelhandel: In Läden, die eine Einkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern haben, ist nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt. Für kleinere Geschäfte gilt weiter die Regel ein Kunde pro 10 Quadratmeter.
  • Schärfere Maßnahmen in Hotspots: In den Hotspots, die eine Inzidenz von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern haben, sollen strengere Regeln gelten. Wie diese konkret aussehen, steht aber noch nicht fest.
  • Maskenpflicht an Schulen: Bund und Länder haben sich auf die Maskenpflicht auch im Unterricht für Schüler ab der siebten Klasse geeinigt. Bisher galten hier je nach Bundesland und Schule andere Regeln.
  • Böllerverbot – zumindest teilweise: An Silvester und Neujahr soll Feuerwerk auf Straßen und belebten Plätzen verboten sein. Im privaten Rahmen gilt nur der Appell, auf Böller und Raketen zu verzichten.
  • Erweiterte Kontaktbeschränkungen: Private Treffen sollen stärker eingeschränkt werden. So dürfen sich nach den neuen Beschlüssen nur noch Personen eines Haushaltes mit einem anderen treffen, insgesamt maximal fünf Personen (oder ein Haushalt).
  • Sonderregeln für Weihnachten: Vom 23. Dezember an sollen die strengeren Kontaktbeschränkungen weicher werden. Treffen im engen Familien- und Freundeskreis sollen erlaubt werden, allerdings nur bis maximal zehn Personen insgesamt. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind von der Regelung ausgenommen. Die Ausnahme soll bis Neujahr, 1. Januar, gelten.
  • Skiurlaub: Der Skiurlaub ist bis zum 10. Januar verboten.

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