AfD: Gauland und Weidel gratulieren Biden – zahlreiche Menschen entsetzt

Nach Eklat in Bundespressekonferenz: Alice Weidel fordert Frauke Petry zum  Parteiaustritt auf - Politik - Tagesspiegel

Berlin (ddp) – Die AfD-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland und Alice Weidel, wünschen dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden „alles Gute“. Das teilte die beiden Parlamentarier in einer Mitteilung mit.

„Wir wünschen dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, alles Gute für die vor ihm liegenden Aufgaben in seinem wichtigen Amt.“ Und weiter: Wir akzeptieren die demokratisch zustande gekommene Entscheidung der amerikanischen Bürger und sind zuversichtlich, dass mögliche Unregelmäßigkeiten bei den Auszählungen schnell auf rechtstaatlichem Wege geklärt werden.“

„Wir werden auch weiterhin die Politik der Vereinigten Staaten immer dann unterstützen, wenn sie im Interesse Deutschlands ist und deutlich kritisieren, wenn sie den Interessen unseres Landes zuwiderläuft“, so die AfD-Fraktionschefs.

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AfD: OB-Kandidat Malte Kaufmann überfallen – Ermittlungen aufgenommen

Stuttgart (ddp) – Der städtische OB-Kandidat Malte Kaufmann soll am Nachmittag des gestrigen Samstag überfallen und dabei verletzt worden sein. Demnach soll dem AfD-Politiker eine bisher unbekannte Person auf dem Weg zum Auto aufgelauert und anschließend angegriffen, dabei mit einem Gegenstand oder der Hand auf den Kopf des 43-jährigen Kreisratsabgeordneten eingeschlagen haben. Nähere Details gab…

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ZAHLREICHE WÄHLER ENTSETZT

Unterdessen zeigen sich zahlreiche AfD-Anhänger entsetzt über die – zudem recht schnell erfolgten – Gratulationswünsche der Parteispitze. Besonders angeheizt war demnach die Stimmung in den sozialen Netzwerken, insbesondere bei Telegram. Einige User riefen dazu auf, die Partei bei künftigen Wahlen sowie der Bundestagswahl 2021 nicht mehr zu wählen.

Die Gratulation und Akzeptanz des „Wahlbetrugs“ und allgemein der Wahl des „pädophilen“ Demokraten Joe Biden sei „politischer Hochverrat“, machten einige Trump-Anhänger und Verschwörungstheoretiker in mehreren Nachrichten deutlich.

Etwa gleich wie der noch amtierende US-Präsident Donald Trump selbst, der selbige Praktik anwendet und in den sozialen Medien immer wieder betont, um unzählige „legale Stimmen“ gebracht worden zu sein – nun will er gerichtlich klagen.

© ddp-red; ID:201108-288829/17