
Berlin (ddp) – Bei der Pressekonferenz der Bundesregierung am Freitag war das Hauptthema die nationale Lage im Hinblick auf die Corona-Krise und die rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland. Doch auch die Dresden-Attacke war Thema der Konferenz.
Dazu äußerte sich Regierungssprecher Seibert zu der tragischen Attacke. Er bezeichnete diese als „grausames Verbrechen“. Die tödliche Messerattacke habe nochmals verdeutlicht, wie welche Gefahr von „gewaltbereiten islamistischen Fanatikern“ ausgehe.
Er zeige sein Beileid im Namen der gesamten Bundesregierung und der Bundeskanzlerin, so Seibert. Kanzlerin Merkel selbst hatte sich bisher nicht zu dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag geäußert.
Man wolle nun alle „staatlichen Möglichkeiten“ nutzen, um den islamistischen Terror zu bekämpfen und damit weitere solcher Taten zu verhindern. Nun sei „höchste Wachsamkeit“ angebracht, so ein Sprecher des Innenministeriums. Abschiebungen seien allerdings nicht möglich – so zumindest der aktuelle Lagebericht des Auswärtigen Amtes zur Abschiebe-Möglichkeit.
Der Sprecher des Innenministeriums machte jedoch klar, dass der Bund keine Schuld an der Messer-Attacke habe. Für die Einstufung von Gefährdern seien die Länder verantwortlich.
Bei der Messer-Attacke am Dresden Kurpalast wurden zwei inländische Touristen von einem Unbekannten grundlos mit einem Messer angegriffen – ein 54-jähriger Krefelder starb später aufgrund seiner schweren Verletzungen, dessen Begleiter überlebte schwer verletzt. (mehr dazu)
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