Berlin (ddp) – Die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden nicht nur weiter verschärft, sondern zunehmend irrsinniger – vor allem in deutschen Schulen.
Die staatlichen Corona-Maßnahmen werden aufgrund der stetig steigenden Infektionszahlen in Deutschland immer weiter verschärft – so auch in Schulen. Dabei werden die Einschränkungen immer einschneidender und sinnloser.
So müssen Schülerinnen und Schüler die Maske tragen, wenn sie Schulgelände, Gebäude oder Klassenzimmer betreten – in der Klasse dürfen die Schüler ihre Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, sofern sie sich auf ihrem Platz befinden. Zudem dürfen zwei Schüler an einer Bank sitzen, ohne jegliche Schutzmaßnahmen. Ausschließlich wenn die Lehrkraft beispielsweise Arbeitsblätter austeilt oder ein Schüler zur Tafel muss, gilt (für denjenigen) erneut die Maskenpflicht.
Nun der Irrsinn: in den Pausen dürfen die Schüler – oftmals in gesonderten Zonen; nach Klassen – ohne Maske und Abstand untereinander kommunizieren oder spielen. Die Hygiene-Regeln können dabei völlig außer Acht gelassen werden – zumindest solange, bis es zurück in die Klasse geht. Dann müssen Abstände eingehalten und Maske getragen werden.
Mehrere Ministerien wollten auf ddp-Anfrage keine Stellung zu den sinnlosen Maßnahmen beziehen – darunter auch das saarländische Gesundheitsministerium, welches einen entsprechenden Hygiene-Plan für Saar-Schulen erstellt hatte. © ddp

