Am heutigen 4. Oktober ist Welt-Tierschutztag: der im Jahr 1931 eingeführte Feiertag soll den Menschen daran erinnern, human und gerecht mit seinen tierischen Mitgeschöpfen umzugehen. Doch Tierschutz funktioniert noch heute nicht – auch nicht in Deutschland.

Berlin (sr) – Am 4. Oktober ist der internationale Welttierschutztag. Der Tag geht auf den deutschen Tierschützer und Schriftsteller Heinrich Zimmermann zurück.
Er wurde 1888 geboren und setzte sich für eine bessere Behandlung von Tieren ein. Hunde mochte er ganz besonders gerne, er gründete sogar eine eigene Zeitung nur über Hunde. Viele Jahre forderte er die Einführung eines eigenen Tages für den Tierschutz. 1931 war es dann so weit. Auf dem Tierschutzkongress in Florenz wurde sein Vorschlag angenommen und der internationale Welttierschutztag gegründet.
Als Datum wählte man den 4. Oktober – das ist der Namenstag von Franz von Assisi. Er gilt in der römisch-katholischen Kirche als Schutzpatron von Tieren, Natur und Umwelt und lebte im 13. Jahrhundert in Italien.
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TIERSCHUTZ – NOCH IMMER AKTUELL
Tierschutz ist auch heute noch ein Thema – leider aber eines, welches nach und nach in Vergessenheit gerät. Dabei herrschen besonders im Ausland teils gravierende Zustände: Stichwort Stierkampf. In Spanien gehört der traditionelle Kampf zwischen Mensch und Stier in einer großen Arena, mitsamt schreienden Zuschauern noch ebenso zum Bild der Gesellschaft wie vor mehreren Jahrzehnten auch – geändert hat sich seither nichts, jährlich sterben noch immer mehrere Zehntausend Tiere auf grausame Weise.
Doch nicht nur die spanische Traditionskultur lässt in punkto Tierschutz seit Jahrzehnten stark zu wünschen übrig, auch der weltweite Hunde-Handel hat massiven Einfluss auf das von Tag zu Tag zunehmende Tierleid: Millionen Menschen auf der ganzen Welt erwerben jährlich einen oder mehrere Hundewelpen aus dem Internet – auch Deutsche. Besonders als Weihnachtsgeschenk für Kinder bieten sich die kleinen, knuffigen Fellknäuel.
Doch machen die Tiere zu viel Arbeit, landen sie schnell im Tierheim, werden auf der Autobahn oder an der Parkbank angebunden oder gar wie Müll in der Tonne entsorgt. Deutsche Tierheime nehmen im Schnitt mehr als 80.000 Hundewelpen und 130.000 Katzenbabys auf – jedes Jahr!
Die WHO beziffert die Zahl der derzeit streunenden Hunde weltweit auf rund 200 Millionen. Im Jahr 2010 wurden doppelt so viele geschätzt – die Zahl der freilaufenden Katzen kann nicht exakt geschätzt werden, ausschließlich, dass es sich alleine in Deutschland um Millionen handeln muss.
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