Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Frankreich Behördenwillkür gegenüber Protesten vor. Amnesty hat zwischen Juni 2019 und August 2020 die Demos der Gelbwesten und den Protest gegen die Corona-Ausgangsverbote untersucht. Dabei wurden 40 000 Demonstranten verurteilt.
Die Teilnahme an Protesten in Frankreich berge das Risiko, Tränengas und Gummigeschossen ausgesetzt zu sein, eine Geldstrafe zu erhalten, ein bis zwei Tage im Gefängnis zu verbringen oder angeklagt zu werden, ohne gewalttätig gewesen zu sein, so Amnesty International. (rss)
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