NEWS: Die Nachrichten am Nachmittag (20.09.)

Der kompakte Nachrichtenüberblick am Nachmittag: Zwei Sonntagsspiele in der Fußball-Bundesliga +++ USA: Einigung in TikTok-Streit in Sicht +++ Zahl der Drogen-Toten steigt an

Datum: 20.09.2020
Uhrzeit: 16:30 Uhr
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Bundesliga: Arbeitsministerium schlägt kuriose Maßnahmen für Fußball-Profis  vor - watson

ZWEI SONNTAGSSPIELE IN FUSSBALL-BUNDESLIGA

In der Fußball-Bundesliga stehen heute noch zwei Spiele an. RB Leipzig empfängt am Nachmittag Mainz. 8.500 Zuschauer sind zugelassen. Beim Abendspiel zwischen Wolfsburg und Leverkusen dürfen nur 500 ins Stadion. Der Grund: Niedersachsen will seine Corona-Verordnung erst in der nächsten Woche lockern. (sr-on)


GEWERKSCHAFT: WARNSTREIKS IM ÖFFENTLICHEN DIENST

Ab Dienstag gibt es erste Streiks im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Das hat die Gewerkschaft Verdi angekündigt, nachdem die Arbeitgeberseite in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt hat. Wo genau gestreikt wird, ist noch unklar. Das kann zum Beispiel Kitas, die Polizei oder die Müllentsorgung betreffen. Die Gewerkschaften fordern für die über zwei Millionen Beschäftigten knapp fünf Prozent mehr Geld. (sr-on)


USA: EINIGUNG IN TIKTOK-STREIT IN SICHT

In letzter Minute hat die US-Regierung die geplante Download-Sperre der Handy-App TikTok verschoben: Sie soll nun frühestens in einer Woche in Kraft treten. Hintergrund ist offenbar eine geplante Zusammenarbeit zwischen den chinesischen TikTok-Betreibern und zwei US-Unternehmen. (sr-on)


ZAHL DER DROGEN-TOTEN STEIGT UM 13 PROZENT

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Das schreibt die Welt am Sonntag und beruft sich dabei auf Zahlen aus den Bundesländern. Demnach gab es deutschlandweit 662 Drogentote. Der größte Anstieg wurde in Bremen registriert. Dort starben zwischen Januar und Juni 24 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum. Im Vorjahreszeitraum waren es sechs. (sr-on)


BERLIN: TAUSENDE DEMONSTRIEREN FÜR FLÜCHTLINGE

Tausende Menschen haben heute in Berlin und anderen deutschen Städten für eine andere Flüchtlingspolitik in Deutschland und auch in der EU demonstriert. Die Proteste standen unter dem Motto: „Es reicht! Wir haben Platz!“ Aufgerufen hatte ein Bündnis aus Hilfsorganisationen, evangelischer Kirche und Fridays for Future. Ihre Forderung: Deutschland soll alle Flüchtlinge aus dem abgebrannten griechischen Lager in Moria aufnehmen. (sr-on)


ERNEUT PROTESTE IN BELARUS

Auch sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus gehen die Proteste weiter. Wieder sind zehntausende Menschen gegen Machthaber Lukaschenko auf die Straße gegangen – sie fordern seinen Rücktritt und Neuwahlen. Es gab auch wieder dutzende Festnahmen. (sr-on)

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