Es macht die Haut schnell und scheinbar mühelos braun, ist jedoch nachweislich gesundheitsschädlich: Melanotan.

Berlin (ddp) – Gerade im Sommer möchte doch jeder mit schöner, braun gebrannter Haut am Badesee liegen oder ein Selfie im neuen Bikini machen – gerade Frauen.
Dabei gibt es bereits zig Möglichkeiten, schnell und andauernd braun zu werden. Eine davon: Bräunungsspritzen. Besonders beliebt ist dabei der Wirkstoff Melanotan, der eigentlich zur Hautkrebsvorsorge entwickelt wurde und aufgrund seiner Nebenwirkungen und unzureichenden Testungen in zahlreichen Ländern nicht zugelassen ist – auch in Deutschland sind Vertrieb und Besitz des vermeintlichen Wundermittels strafbar.
Das nicht ohne Grund: Die Injektion der Melanin-Spritzen (Hormone) können folgenreiche Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben.
Eine große Rolle spielt dabei die Hygiene. Werden Injektionen ohne größte Sorgfalt und Achtsamkeit sowie durch nicht fachkundige Personen durchgeführt, kann dies anschließend zu Übelkeit oder Krankheiten führen.
► In Härtefällen drohen Infektionen mit AIDS, HIV oder sämtlichen Hepatitis-Erkrankungen – etwa bei verunreinigten Spritzen, Ampullen oder anderweitig mangelnder Hygiene bei Verabreichung des Mittels.
Es können jedoch jedoch auch folgenschwere Erkrankungen wie etwa eine Hirnhautentzündung auftreten – in seltenen Fällen eine virale, welche medizinisch positiver betrachtet wird als etwa eine bakterielle Meningitis.
Deshalb warnen nun erneut die deutschen Gesundheitsbehörden vor der Injektion von Bräunungsspritzen, geradezu wenn es sich um ‚Melanotan‘-Mittel handelt.
► Insbesondere wird vor folgenden Internetseiten, die das Bräunungsmittel illegal vertreiben, gewarnt: http://www.melanotan.com.de; http://www.melanotan2.de; http://www.melanotan.cc; ff.
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