Kohle-Ausstieg: 128,5 Millionen Euro Kohlehilfen für das Saarland

Im Rahmen des in Deutschland beschlossenen Kohleausstiegs bis spätestens 2038 erhält das Saarland Strukturhilfen. Mehr als 128,5 Millionen Euro sollen in das kleinste Flächenland der Bundesrepublik gehen.

Saarbrücken (EPA) – Am heutigen Freitag (3. Juli 2020)beschloss der Bundestag den schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038. Das meldet die EPA/DPA. Darüber hinaus habe das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hilfen von 40 Milliarden Euro für die Kohleländer vorsieht.

Wie die «Saarbrücker Zeitung» berichtet, soll auch das Saarland von dem Gesetzespaket profitieren. Nach Angabe eines Sprechers der Saar-Wirtschaftsministeriums «fließen in den kommenden 18 Jahren insgesamt 128,5 Millionen Euro aus dem Bund ins Saarland», heißt es im Medienbericht. Das Geld soll Projekten für den Strukturwandel zugutekommen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) den Kohleausstieg als historisches ‚Generationenprojekt‘. Er sagte im Bundestag, die Kohleverstromung werde bis spätestens 2038 rechtssicher, wirtschaftlich vernünftig und sozial verträglich beendet. «Das fossile Zeitalter in Deutschland geht mit dieser Entscheidung unwiderruflich zu Ende.»

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